Gelbst in den Kiefern zeigen sich schon Löcherchen zum künftigen Durchbruche an solchen Stellen, wo hin das Rudiment des nachrückenden Zahns wegen seiner Breite schlechterdings nicht reicht. 3) Ja bis« weilen sieht man Mtlchzahne ohne einen nachrückenden Zahn ihre Wurzeln verlieren. Auch ist das Fach ge­räumiger, als das Rudiment selbst.

Hiermit wird aber nicht aller Einfluß gelaugnet, da man findet, daß in den Fallen, wo kein bleiben­der Zahn statt des Milchzahns sich einfindet, der Mrlchzahn länger stehen bleibt.

Auf gleiche Art werden die Fächer, die die Milchzähne von einander absonderten, von hinten nach vorne zu erweicht und weggesaugt, weil der nachrückende viel zu breit ist, um ins alte Flache zu passen.

* Der neue Zahn rückt also in das Fach seines Milchzahns so ein, das er zuletzt theils in das Fach seines Vorgängers oder des Milchzahns, theils in sein eigenes neues zu stehen kommt. Denn überhaupt stehen die Zahne mit ihren Fächern in Bezüge, so daß sie miteinander sowohl wachsen als wieder verschwinden.

Die Löcherchen, die sich früh vor dem Durch­brechen der Zahne in den Kiefern zeigen, sind über­haupt, so wie die Zahne, im Oberkiefer größer. Die