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daß sie dadurch doppelt wird) 7 , und schlagt sich in eine Schuppe oder ein dünnes ziemlich glattes Knochen- scheibchen nach außen zu um, welches gewöhnlich genau in den Ausschnitt des Oberkiefers paßt, und zur Befestigung dieser Muschelbeine dient. Durch diese Schuppe wird hier die Mündung der Kieferhöhle geschlossen, die sich sonst in den untern Nasengang im Schedel öffnen würde, falls sie nicht ein anderer Knochen ersetz.
Der hintere Theil des obern Randes ist zackig, und lauft wieder schräg abwärts, ist mit der rauhen Leiste des Gaumenbeins verbunden, und endigt sich gewöhnlich spitziger, als der vordere Theil.
§. 203.
Die gegen den Oberkiefer gewandte oder äußere Fläche ist ausgehöhlt, und nicht so grobschwammig, als die äußere Fläche.
§. 204.
Uebrigens ist das vordere Ende des Muschel, beins stumpfer, das Hintere spitziger.
§' 205.
Im reifen Kinde kann man zwar schon alles Beschriebene an den Muschelbeinen erkennen: allein sie sind noch sehr klein und unvollkommen.
7) So in meiner Sammlung, und bey Albin. Tab. 4.
fxg. II.
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