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an sich zwey Flächen und zwey Ränder unter­scheiden.

§. 200.

Seine gegen die Nasenscheidewand gekehrte oder innere Fläche ist besonders in der Mitte der Länge gewölbt, und durch zwey unterbrochene Ca­näle oder Aderspuren, die von hinten nach vorne laufen, ausgezeichnet 6 .

§. 201.

Der untere Rand, mit dem es frey hinab­hängt, ist der längste, mehr oder weniger gewunden, nach unten zu gebogen, in der Mittte am dicksten, vorne und hinten aber sehr dünne.

§. 202.

Der v 0 r d e r e T h e i l des obern Randes ist sehr dünn oder ftinzackig, legt sich schräg theils an die rauhe Leiste des Oberkiefers, theils ans Thränenbein, um mit ihm den Thränengang zu bilden.

Der mittlere Theil des obern Randes ist der kürzeste, ebenfalls zackig, stößt mit dem Hakenfort­satze des Riechbeins zusammen, beengt die Mündung der Kieferhöhle (bisweilen steigt von ihm ein Blätt­chen mitten in der noch übrigen Mündung hinauf, so

(6 Scai-pa auf der angef. Tafel.