Gaumenbeine.
"Ossa palatr.
Im Zusammenhänge AI bin. Tab. ossium I. bis V. Vvn einem Kinde AI bin. Icon. 08L1UM foetus Tab. 5.
§. 171-
Die Gaumenbeine helfen, als Hintere Ausfüllungsstücke der Oberkiefer, den Gaumen, die Nasen- höhle und die Augenhöhle bilden.
Sie werden durch i) eine Naht von einander,
2. und z) durch Nähte und Linien von den Oberkiefern und unteren Flügelfortsätzen des Grundbeines, 4) durch Näthe vom Niechbeine, und 5) durch eine Linie sowohl vom Hinteren Theile der unteren Muscheln, als 6) vom Scheidebeine abgegränzt.
Wegen des mannigfaltigen wechselseitigen Eingreifens der Ränder eines Gaumenbeins mit den
Rändern des Oberkiefers hält es schwer, aus Erwachsenen dieses Bein ganz unversehrt vom Ober
kiefer abzulösen. „
§. 172. WM
Jedes Gaumenbein laßt sich, ohngeachtet seiner
sehr unregelmäßigen Gestalt, in die Basis oder das Gaumen stück, in das aufsteigende Nasen stück,
und das Augenhöhlstückchen abtheilen.
Die meist viereckige Basis liegt waagrecht,