178

§. I 4?»

Bisweilen ist die Spitze des Dreyeckes der äußern Mündung dieses Fensters nicht nach oben, sondern zur Seite gerichtet. So ist auch die innere Mündung drcyeckig, und der äußern nicht parallel. Zwischen Heyden ist eine Furche, welche unten in der beyden Mündungen gemeinschaftlichen Basis anfängt, darauf nach innen zu schmaler fortgeht, sich ringsum an den Rand der inneren Mündung legt, und am An­fänge des Spiralblattes eine nach innen zu gebogene Spitze zeigt. Dies im Erwachsenen dreyeckige Fenster ist im reifen Kinde rundlich. SeineLage ist nach dem Alter verschieden. Im dreymonat- lichen Kinde liegt es fast dem Paukenfell parallel; beym viermonatlichen, wo die Schnecke schon knöchern ist, liegt es mehr vorne, dicht am Pauckenfell, und fängt sich nach hinten zu zu neigen an. Allmählig entfernt es sich bis zum neunten Monate drey Linien weit vom Pauckenfell, hauptsächlich wegen des Wachsthums des Zitzenfortsatzes; und da das Pau­kenfell mit dem Wachsthume des Körpers immer schräger wird, so kommt dies Fenster allmählig gegen ihm über zu liegen. Mit dem Alter legt sich stoch mehr Knochenmasse um dieses Fenster, so daß es endlich gegen den Canal des Steigbügelmuskels schaut, folglich fast senkrecht gegen das Paukenfell