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vereinigt sich mit dem ihm entgegenkommenden Fort­satze des Wangenbeins durch eine zackige Naht zu einem Bogen, dessen unterer kürzerer Rand,erst einen Ausschnitt, dann aber, wo er sich mit dem Wangen­beine verbindet, einen Höcker bildet; wo sie hingegen am obern, längern, etwas rauhen, aber schärfern Rande sich vereinigen, gehen sie glatt in einander über. Uebrigens ist seine äußere Fläche rauher, als die innere.

§. 129.

Die innere Seite des Schläfebeins zeigt am Schuppentheile den Rand, der nach außen zu anfangs vom Flügel des Grundbeines bedeckt wird, im Ver­lauf aber mit einem breiten Saum das Scheitelbein bedeckt, und außerdem deutliche Abformungen der Hirnwindungen, und Spuren der mittleren Hirn- hautarterie. Die Substanz des Schläfebeines ist an verschiedenen Stellen ziemlich dünne.

Dieser Schuppentheil ist durchaus von innenher, und der ganzen Länge nach mittelst einer feinen, aber dennoch bis ins höchste zahnlose Alter deutlichen Gränze oder Spalte, die fast das Ansehen einer Schuppennaht hat, von der Pyramide abgeschieden.

§. iZo.

Von der mit der Spitze nach vorne und innen ans Gruvdbein stoßenden dreyseitigen Pyramide,