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messer kürzer ist. Es wird aus vier bogigen Rändern der vier Theile des Hinterhauptstückes zusammengesetzt. Selten ist es mehr rundlich, als länglich. Außer dem mit seiner Scheide von der festen Hirnhaut umgebenen Rückenmark gehen durch selbiges einige Blutgefäße des
Rückenmarkes (Venae et arteriae spinales), das Bey-- nervenpaar und die Wirbelarterien (vertebrales). — b) Der Gelenktheil bildet mit der Pyramide des Schläfebeins ein gemeinschaftliches ansehnliches Loch (Foramen jugulare' oder lacerum) für die innere Hals- Vene, den Schlundzungennerven (glossopharyngeus), ^ Stimmnerven und Beynerven, dessen Größe und^ stalt unendlich abwechselt. Bisweilen ist der Schlunds '
zungennerven durch ein Knochenblättchen von den Ar% übrigen Nerven abgesondert. Bisweilen ist vorne für '* l
den Stimmnerven ein eigener mondformiger Aus- ^
schnitt. — c ) Ueber den Gelenkknöpfen die schräg von ^ innen nach außen gerichteten Löcher des Zungen- *
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fleischnerven (Foramina condyloidea anteriora), die
gewöhnlich einfach, doch nicht selten halb oder ganz getheilt, oder gar förmlich doppelt sind, und durch welche noch eine Arterie zur festen Hirnhaut tritt. — d) Hinter den Gelenkknöpfen die schief von hinten nach vorne taufenden Löcher oder Kanäle für Venen, die von außen kommen, und in den Blutleiter der festen Hirnhaut sich ergießen (Foramina condyloidea poste-