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praorbitale) , das aber inctft nur ein Aufschnitt iff, zum Durchgänge des Stirnnerven vom ersten Aste des fünften Paars , den einige Blutgefäße begleiten. Selten ist dieses Loch getheilt oder förmlich doppelt oder dreifach; noch seltner einem Kanal ähnlich. An dieser Stelle dringen durch kleine Löcher Blutgefäße und Nervchen in die Stirnhöhlen; bisweilen erstrecken sich Ader- auch wohl Nervenspuren von diesem Loch über die Stirne hin. b) Die unnnerrr Au- genhöhllöcher (Foramina ethraoidea oder orbitalia in- teriora) sind eigentlich halbe oder ganze im Naftn- stück qucerlicgende Kanälchen, entweder zwey größere, oder drey, vier bis fünf kleinere, von denen gewöhnlich das vorderste das größte ist. Bald werden sie blos vom Stirnbeine, besonders das vordere, bald gemeinschaftlich vom Stirnbeine und Riechbcinc gebildet; duvch das vordere Loch dringt der Nasennerve des ersten Astes vom fünften Paare nebst einer kleinen Arterie, durch die hintern Löcher Aeste der Augenarterie. c) Selten ist auch in der Delle für die Thra- nendmse ein ansehnliches Loch, wodurch die in diesem Falle aus der vordern Hirnhautarterie entsprungene Thranenartcrie dnngt t . — d) Das blinde ?cd) (F. coecum) cm dev innern Fläche wird bald vom Stirnbeine allein, bald''gemeinschaftlich vom Stirn- t) IIallst Icorr. 7. Tab. yi. Ichbesi^e auch den Fall.