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gen, am größten 4 . Ob dies von einer künstlichen Umformung der Stirne 5 ohne Einfluß des Klima'S geschehe, läßt sich wohl kaum entscheiden.

Uebrigens lst die ganze tattarische Race klein von Statur, und hat zum übrigen Körper große Köpfe, hohe Schultern und einen kurzen Nacken. Ihre Au­gen sind desto kleiner und tiefliegender, und die Nase desto kürzer, je mehr sie sich dem Pole nähert 6 .

Afrikaner.

§. 65.

- Ein wahrscheinlich alt ägyptischer Mumienkopf in Blumenbachs Sammlung istschmal, und zu bei- den Seiten, zumal am Hinterhaupte, vor allem aber oben nach dem Scheitel zusammengedrückt, das Ge- sicht gerade, ziemlich senkrecht, aberlang; beson-

4) Große's Magazin der Naturgeschichte des Menschen. Band 2. Stück i.

Z) D Ull oa Voyage dans lAmeriquemeridionale. Tom. r. pag. 77. Desselben Voyages au Nord. Tom. 5. pag. 14. i;. führt an, daß auch einige ostindifche Völker die Stirne umformten. Nach Du Halde Tom. 2. pag, 95. thun es auch die Chinesen. Nach Dampier Voyage autour du Monde Tom. 2. pag. 34. auch die Einwohner von Mindanao. Förster in seinen Bemer­kungen ist ungewiß, ob dies auch die Mallikolesen thun.

-6) Smith. Essay on the causes of the rariety o£ th? human species.

S. Knochenlehre. G