festem dichten Korn. Allein ob er aus Asien oder Europa war, ist mir nicht bekannt.
Ein ausgedürrter Türkenkopf findet sich auch im Göttingischen königlichen Museum, und noch dreh in Blumenbachs Sammlung, von deren einem er auch eine Abbildung liefert z . Der Kopf ist fast kug- lig, ohne vorstehendes Hinterhaupt; die Stirne breit, mit vorragender Stirnglatze; die Gruben des Oberkiefers sind leicht ausgeschweift. Dieses Ansehen haben auch die beiden Türkenköpfe die ich zu Wien von
Hrn. Aering^h geschenkt bekam, und die vielen
Türkenschedel die dort aufgehoben werden.
Der Schedel eines Ostindiers in Ludwigs Sammlung, den Wünsch abbildet 4 , unterscheidet sich durch die spitzige Wölbung des Hirnschcdels 1 2 3 , durch das kurze Hinterhaupt, und die ungemein starken Knochen der Kinnlade sowohl, als des ganzen Gesichts. Die Augenhöhlen scheinen beym Europäer am kleinsten, beym Ostindier, wo sie stark hervorra
gen,
1) Decas. Tab. 2. Scheint ihm durch die Ammen diese Form zu erhalten.
2) Am angeführten Orte.
z) Ich muß gestehen, daß mir die Worte: spitz ige Wölbung, welcher sich Wünsch und Große bedienen, nicht ganz deutlich sind.