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blos die veränderte Form des Ganzen, die eingehauen oder gebrochen gewesene Stelle verräth.
Getrennte Knochenstücke werden also, m
im eigentlichen Verstände, zusam
mengeleimt, indem ihre Ränder zu belebtem gefäßreichen Leim erweichen, und zu
gleich zwischen sie belebter Leim ergossen
wird, welches
h wenigen Wochen voll
kommen verknöchert.
Hieraus läßt sich die Abrundung der Narbe eines geheilten Knochens, die das Ansehen hat, als waren die Knochen zusammengeschmolzen, erklären.
§. 48 -
,y. . a/—./W Das nämliche geschieht beym Bruche eines jeden
andern breiten, langen oder gemischten Knochens, selbst eines gebrochenen oder^entzwey gehauenen Zahnes, wo gleichfalls die scharfen schneidenden Ränder erweicht, durch Wegsaugung abgerundet, und durch neuerzeugte, und falls es nicht der Kopf des Schenkelbeins oder
den osteographia in der Einleitung nennt hingegen den Callus gar weniger gefäßreich. Also auch hier ist die mittlere Meynung die w'hre.
Unrichtig ist die Behauptung daß /,nur der untere Theil des gebrochenen Knochens nicht der obere/ alles producire. Lehlichrinx bey de Man Dissemtio de natura hominis L. 13. 1754» ?> 5 1 »