Am Schenkelbein sind oben die beiden Rollhügel, und unten die Gelenkknöpfe noch abgesondert; selbst sein Kopf zeigt noch Spuren seiner ehemaligen Trennung.

Das Schienbein und Wadenbein haben an beiden En­den noch Ansätze.

§. 37-

In einigen Jahren drauf werden auch diese End­stücke vollkommen mit dem Mittelstück vereinigt. Am spätesten verschmilzt mit dem übrigen Knochen der Kamm des Hüftbeins, die Spitze der Dornfortsätze der glücken- und Lendenwirbel; und fast zuletzt die untere Ecke des Schulterblatts. Die Markzellen werden nun völlig in ihnen ausgearbeitet, hin und wieder die Knochen selbst im Umfang dicker, ihre Spitzen vorra­gender, ihre Furchen und Eindrücke, wegen der Fügung der Knochenmaterie 3 , an und über die Seiten der Ge­fäße oder der Nerven tiefer, somit die Knochen durch­aus erdiger; aber ihre Lange nimmt, wie gesagt, nicht mehr zu.

In dieser Periode scheinen die Knochen am feste­sten und stärksten.

§. 38.

Vom fünf und zwanzigsten bis ins vierzigste o^>er fünfzigste Jahr werden die Knochen nicht ferner fo auf-

z) Albiuus Ann. acad. Libr. 4 . p. IZ. Libr. 3.p. 15