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Auch ist noch keine reine Verwachsung drs Ge- &
lenks des Schlüsselbeins mit dem Brustbein bekannt \ rir
ungeachtet sie eben so leicht möglich scheint, als die in
Verwachsung der Kiefer, die nicht so selten 9 ist. (?i
Alle übrigen Knorpel des Kindes hingegen gehen mit der Vollendung des Wachsthums bis auf die dün- - M nen Blätter oder Rinden, womit sie an ihren Gelenk- D
stachen bedeckt bleiben, in Knochen über; sie sind also als
nur einstweilige Knorpel.
Wenn sich Knorpel zuerst in sehr zarten Embryo- nach
nen zeigen, sind sie weicher, gleichsam wässeriger und durchsichtiger als nachher. Ml
Durch schwache Salpetersäure, oder selbst durch ivM
saure Milch kann man einigermaßen die Knochen wieder knorpelig machen (§. 3.), aber durch keinen bis jetzt bekannten Handgriff umgekehrt, die Knorpel wie- beim
der zu Knochen.
Alle Knorpel, sowohl die bleibenden, als einstweiligen, sind durchaus, die zum Gelenke gehörigen einem
Flächen ausgenommen, mit einer der Beinhaut vollkommen gleichen Haut, Knorpelhaut, überzogen, yn
die folglich mit den verknöchernden Knorpeln aus m
■ See,
8) Die Hr. Gotthard zu Bamberg besitzt, ist nicht rein, Mo
weil das Schlüsselbein am Brüstende gar sehr aufge»
schwollen ist. g«i
9 ) Ich habe sie mehrmalen gesehen. Ein Paar finden sich 2.3.
in Campers Gammlusig. EinebefitztSsnstitorru.s.si Arg.