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quemsten aufbewahren, und scheinen nach Jahrhunderten^ wenn sie nicht zu sehr der frepcn Lust ausge- setzt sind, wenig oder nichts von ihrer Natur ferner zu verlieren.
§. n.
Alle Knochen, außer den Zungenknochen, sind mit einander zu einem Ganzen verbunden, welches man das Gerippe, Skelet, Beingestell oder Knochengerü st e nennt.
Ein natürliches-Gerippe nennt man die durch ihre eigenen Bänder und Knorpel zusammenhängenden Knochen.
Ein künstliches Gerippe nennt man die künstliche Zusammenfügung der getrennten Knochen.
Gerippe von Kindern bis^zum siebenten oder achten Jahr sollte.man nie austrockenen, sondern in Weingeist aufheben, weil die ganze Gestalt der Knorpel, das ist, der künftigen Knochen, durchs Ein- schrumpfen verlohrengeht, folglich nichts als die verzogenen Knochenkerns erscheinen.
Mit gehöriger Kenntniß und Aufmerksamkeit beym Trockenen verfertigte, natürliche, Skelete, sind wegen der WahrheitchesMsammenhangs, die brauchbarsten und besten,, ohngeachtet sie freylich durchs Zu- sammenschrumpßrn der'KÄvrpelbänder und Knorpelscheiben, oder Gelenkflüchon, mehr als einen Zoll von