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§. 9 -
- Auch das Widerstehen der Fäulniß kömmt von dem großen Antheil von Erde. Wenn daher längst weichen Theile samt dem Mark in den Knochen
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ihre Struktur und Form verlohren haben, findet man - jf'-'-f* die Knochen, unter freyem Himmel, oder selbst in den Gräbern, in Ansehung'ihrer Form erhalten; hin- gegen würden sie, wenn sie knorpelig wären, leicht verfaulen: denn ihr gallertartiger Bestandtheil hindert sie nicht am Verfaulen. Dies beweist ein leichter Versuch. Entzieht man nämlich durch schwache Salpetersäure dem Knochen die Erde, und läßt ihn nach dem völligen Abfpülen der Säure iM'Wasser liegen, so zerschmilzt und verfault er,, wie ein anderer Knorpel.
§. 10.
Auch die Unveränderlichkeit der Form der Knochen nach dem Austrockenen läßt sich von der Menge ihrer Erde herleiten. Alle anderen Theile veränderen durchs Austrockenen- ihre Form gänzlich, schrumpfen zusammen und werden runzelich — ein Knochen hingegen (wenige sehr dürme Knochenblättchen, die sich durch. Wärme oder Näss§. aufrolle.n, ausgenommen) verändert auch'völlig-.trocken, seine Größe und Gestalt fast gar nicht. Die Knochen lassen sich daher unter allen TheilendeöiKöMrsiam be*
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