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laßt sich durch Beyfügung der gebräuchlichsten Synonymen entgehen. Die Betrachtung aber, daß doch einmal mit Verbesserung der Terminologie im Deutschen ein Anfang gemacht werden muß, und daß es billigermaßen bey der natürlichsten, einfachsten, leichtesten, schicklichsten, folglich besten, Benennung bleiben sollte, machte mich auch ohne ein Synony- menregister diese Einwendung weniger achten.

Lateinische Benennungen sind beygefügt, weil solche den meisten jezt lebenden Aerzten geläufiger, als deutsche, sind; ohngeachtet die Zeit nahe scheint, wo man es eben so sonderbar finden wird, ohne sie in einer deutschen Beschreibung sinnlicher Dinge nicht zurecht kommen zu können, als man ehemals ohne französische Wörter mit deutscher En­digung sich nicht zu helfen wußte. Die barbarische, weder rein römische noch rein deutsche, Sprache verliert sich täglich mehr auö der Lehre von der Re­ligion, von den Rechten, und von der Naturge­schichte warum nicht auch in der Lehre vom Baue unserö Körpers?

Wäre man einig, und hätte man die lakeini- chen Wörter wie in der Pflanzenlehre durch allge­meine Annahme gleichsam gestempelt, und brauchte man überall die nämlichen Benennungen, so wäre es anders.

Auch ist es wohl nicht mehr Zeit, um einem Deutschen verständlich zu werden, sich durch latei-