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stance of the second kind we have in spirits, wherein lire is imprisoned in a fluid form-

Common lire is derived from the universal or electric fire and hence, there is in ardent spirits a proportion of tliis etherial fluid, whicli is termed alcohol.

Wäre demnach auch das im Alcohol gefangene Feuer etwa Ursache, dafs starker Wein­geist nicht friert? Wenigstens mir fror den 20slen Januar 1799 schwacher i2grädiger Brannt­wein erst bey einer Kälte von 10 Grad unter Zero nach Réaumur.

§. 31.

Was mag die eigentliche Ursache seyn, dafs nicht nur bey der Destillation der Naph­tha, sondern schon des ^Sgrädigen, noch mehr 80, 90 oder loogrädigen Alcohols der Hals A/aAtO-A*der Retorte am untern oder tieferen TJieile sehr viel heifser wird, als der obere oder höhere Theil des Bauches der Retorte, da hingegen bekanntlich bey der Destillation des Wassers oder schwachen Weingeistes (welcher nicht an Sogrädigen reicht) der obere Theil des Bau­ches der Retorte durch die Dämpfe weit heifser wird als der tiefere Theil des Halses der­selben ?

Sollte sich diese Erscheinung wohl dadurch erklären lassen, dafs, wenn nach Gay- Lus s a c,

ein Volume Wasser 1698 Volumes Dampf giebt,

Weingeist nur 708

Aether gar nur 442

Noch ist mir diese Thatsache in Schriften nicht vorgekommen, ungeachtet icli nicht zweifle, dafs Andere dieselbe Beobachtung gemacht haben müssen. Als Zeugen der Rich­tigkeit meiner Wahrnehmung kann ich mich inzwischen auf unser Mitglied Hr. Hofrath Vogel, so wie auf die Hrn. Hörle und Stein, Apotheker zu Frankfurt am Main, berufen.

§. 22.

Mein hochgeschätzter Freund, Hr. Professor John in Berlin, schrieb:*)Die Erfah­rung Soemraerrings, dafs der durch freiwillige Verflüchtigung erfolgende Verlust einer geistigen Flüssigkeit abhängig sey von der Natur des Körpers, womit das Gefäfs verschlos­sen ist, indem nur derjenige ßestandtheil sich verflüchtige, welcher zu der das Gefäfs ver- schliessenden Membran eine gewisse Anziehungskraft äussert, so dafs man also nach WiLL- kiihr entweder den Geist oder das Wasser verdiinsten lassen kann, schien mir der Sache so naturgemäfs zu seyn, dafs höchstens nur über das Maximum des Erfolges Versuche an­zustellen seyen. In dieser Absicht begann ich den folgenden Versuch, der mir aber ein ganz anderers Resultat, als ich erwartete, gab.

3o Drachmen eines Gemisches von Wasser und Alcohol von 65 nach der Richtcr- schen Scale und etwa 089 specifischem Gewichte, bey i5° R. Temperatur, wurden den 20sten Februar 1819 in einem cylindrisclien Glase, mit einer auf bey den äusseren Flächen stark gummirtene feinen Schweinsblase so genau verbunden, als sich dieses nur thuu läfst, in einem Spinde sich selbst überlassen.

') Im sechsten Bande seiner chemischen Schriften. Berlin ig2i, S. 359.