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§ 5 .

Vor allem mufs ich bemerken, dafs zur Bestimmung der Starke des Weingeistes ich mich durchaus meines hunderttheiligen Araeometers, bey einer Luft-Temperatur von io Grad Réaumur, bediene, welches ich sowohl 1795 in den Noten zu Osianders Abhand­lung über das Aufbewahren thierischer Körper im Weingeiste, als 1809 im drillen Bande der Denkschriften unserer Akademie beschrieben habe. Den Alcohoi dazu fertigte ich nach Lowiz's Methode, indem ich den Weingeist zu wiederholten Malen auf sehr trockenes, warmes Weinsteinsalz gofs, so lange, bis er es ohne Schmelzung körnig liefs. Durch behutsame Destillation schied ich sonach das wenige in ihm aufgelöste Wein­sleinsalz. Auf diese Art wird der Weingeist am wenigsten in seiner Wesenheit verändert, da er hingegen von salzsaurem Kalke, so wie -von ungelöschtem Kalke nicht nur selbst nach der Rectification einen Beygeschmack behält, sondern auch keinen so beständig gleich fixen Grad zeigt, indem er sich bald mehr bald weniger dem Aetlier oder der Naphtha nähert, und nach meinem Araeometer zwischen 100 und 102 Grad und darüber spielt.

Unter andern habe ich unseres unvergesslichen Geh lens schriftliche Nachricht vor mir:dafs bey aller angewendeten Vorsicht, doch wirklich mit den Alcohoi-Dämpfen eine Spur salzsauren Kalkes übergeführt wird.

Ist denn nicht ächtes Weinsteinsalz das dem Weingeiste, zur Entfernung seines Was­sers, angemessenste, verwandteste Salz? und behält nicht auch achter Trauben-Weingeist auf Lowizs Art alcoholisirt deshalb seinen ihm eigenen, lieblichen, gewürzhaften Geruch, welchen salzsaurer Kalk dagegen abändert?

In meiner ersten Abhandlung habe ich eine kurze Vergleichung der Grade meines Araeometers mit dem von Baume und Cartier angegeben und füge hier noch die Ver­gleichung eines andern Ba um eschen, mir vom College Vogel gefälligst mitgetheilten, treff­lich nach Vau quel in gefertigten, und eines von Loos zu Darm stadt gefertigten Rich­ter'scheu bey.

Demnach gleichen auf dem Araeometer:

von mir von Richter von Baume nach Vauquelin

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Grad

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