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auf den dar!» verwahrten Körper Niederschlagen, den man alsdann so leicht nicht wieder wegbringen kann.
Anfangs bediente ich mich des wohl verzinnten dünnen Eisenblechs zu Dekeln; allein ich sähe bald beim Wiedereröfnen der Gefäße, daß sich ringö um den blechernen Dekel, und auch da, wo er in der Mitte durchlöchert war, ein Ring von Ocher angelegt hatte, welchen wahrscheinlich die im Weingeist enthaltene saure und wässerige Feuchtigkeit erzeugte. Nachher ließ ich mir durch einen Zinngießer Platten von englischem Zinn gießen und abdrehen. Aber er war nicht im Stande die Platte dünner, als eine Linie dik zu machen, und in dieser Dike laßen sie sich weder gut zuschneiden, noch gut an Rand des Glases anschließen. Die gewöhnliche Zinnfolie fand ich zu dünn, sie biegt sich gar leicht in das Glas ein, und klast dann am Rande.
Wenn man also eine auf vorbeschriebene Art zubereitete Jinnplatte zu Dekeln zuschneiden will, so hat man folgendes zu merken. Alles kommt bei guter Bedekung darauf an, daß der zinnerne Dekel am ganzen Rande des Glases überal genau anschließe, und da der Rand eines Glases niemals völlig circul- rund ist, so darf auch der Dekel nicht circulrund werden, sondern muß die nemliche Abweichungen vom Circnl haben, die der Rand des Glases hat. Um nun diese genau zu sinden, und den Dekel das eine mal, wie das andere, auf den Rand des Glases hinzulegen, so daß ebendieselbe Puncte des RandeS und
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