gross Korkfcheiben brechen auch mit vorhin bemelbtem Ueberzug von einer Blase leicht entzwey, wenn sie nicht sehr dik sind, und je diker der Pfropf wird, desto schwehrer ist er ganz gleich zu­zuschneiden.

Diejenige Arten, wobei nach Reaumürs Angabe Oel auf den Weingeist oder Blei auf Holzdekel gegossen, und die Gläser mit dem Boden über sich gekehrt werden, taugen ganz nichts. Es sind, wie jeder einsehen und erfahren würde, un­reinliche und höchst unsichere Bedekuvgen. Auch das in jener allgemeinen Naturgeschichte S. 124 angeführte und belobte Amal­gam« schließt nach meiner Erfahrung so feste nicht an, als dort angerühmt wird, und erfordert überdas Kork oder Glaß, wel­ches beides seine Fehler hat.

Unter den jezt üblichen VerschließungSarten, die man in Hrn. Fischers *) Anweisung zur praktischen Zergliederuvgskunst gröstentheils beschrieben sindet, wird diejenige von den Anatomi- kern und Naturliebhaberu am häusigsteu angewandt, bei der man das Gefäß mit einer Glaßplatte bedekt, und den Rand verküt- tet. Eben dieser Art bediente ich mich lange, und fand das «achtheilige davon nur allzuoft. Ich zum wenigsten habe keine Gattung von Kütt oder Kleister kennen gelernt, die nicht über

kurz

*) f. 'im angeführten Buch S. 285 - - 89 . daS 65 Kapitel. "vebtt das

Berfchliessen nasser Präparate."