37

gend einer Art zu erhalten. Ich berufe mich disfalls auf die wichtige Schrift *) des Hrn. Professor Ploucquets, welche alles, davon zu wissen nöthige, auf das deutlichste erkläret.

Kupfertheile, die in groser Menge unsichtbar im klarsten Weingeist seyn können, haben jehoch bei Aufbewahrung thierischer Körper nicht diejenige nachtheilige Wirkung, welche die Eisen- theile in Zusammenkunft mit adstringirenden zu haben psiegen. Die flüchtige Laugensalzt heile eines thierifchen Körpers bewirken zwar einen blaulichten Niederschlag der Kupfertheile, womit in Gestalt abgestuzler Härchen oder kleiner blauer Nadeln ein 6 mo­natlicher Embryo meiner Sammlung besonders während dem galten Winter 1788- 89 ganz umgeben wurde; Allein den Kör­per selbst, oder den Weingeist trüben und färben sie nicht. Wenn man daher einen, von allen metallischen Theiten ganz reinen Brantenwein zu Aufbewahrung thierischer Körper erhalten will, so muß man ihn auf die freilich kostbarere Art in gläsernen oder zinnernen Gefässen noch einmal herüberziehen, unh ihn alsdenn in gläsernen Flaschen aufbewahren.

Ohne Destillation aber reinigt man ihn vom Kupfer am leichtesten nach Hrn. Ploucquets Angabe mit gelöschtem Kalk,

-' E 3 > - den

Warnung an das Publicum vor einem in manchem Brantenwein ent- hnlteneu Gift-/ samt den Müketn es ru enrdeken und ansr »scheiden. Tü­bingen i 7 to. 8. G.