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Stelle zu dünn, an der andern zu dik werden, sondern daß alle, auch die kleine Gläßer eine gewiße Dike erhalten, daß aber die große Gefäße besonders stark gemacht werden, c) Daß das Glaß keine Luftblasen noch sogenannte Fäden, oder Striefen und Knöpfe bekomme. 6) Daß der Rand des Glases und der Boden recht eben werde. Letzterer muß so wenig als möglich Hügelförmig in das Gefäß hereinragen, weil diese Hügel den Körpern, die darin aufbewahrt werden, eine widernatürliche Vertiefung eindrüken. Auch muß der Boden eine gewiße Dike erhalten, damit er nöthigen Falles, auf die von Sheldon angegebene und in der Folge angezeigte Weise eben geschliffen wer, den kann, e) Daß der Hals nicht lang, sondern ganz kurz ge, macht werde. Man gewinnt dardurch sehr Ln Absicht der zum Ansehen des Präparats erforderlichen Höhe des Gefäßes *). Man kann auch für kleine Gläßer einen breiten Fuß machen lassen, wie Kelchglaßer zu habere pflegen. Sie erhalten dadurch einen festeren Stand, und ein jeder kann sich hier nach seinem Gutdünken eine Form wählen, nur muß der Rand des Fußes nicht zu dünne werden, weil er sonst beim Andrüken und Aufs binden des Dekelö leicht zerspringen kann.
8) Platten von feinem Zinn, wie sie in der Folge werden beschrieben werden.
D 2 9) Harn-
*) Wer verschiedene gute Formen von Praparatengla'ßrrn sehen will, der betrachte die rote Kupfertafel von Hrn. Dr. Fischer's Anweisung ^ur praktische» Zergliederungökunst. Leipz. 1791. in 8.