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Einleitung.

Söetitt der natiirforschcnde Aerzlledcrer thierische Körper ln Weingeist aufbewahrt, so hat er dabei die edle Absicht, Schü­lern und Nachkommen einen belehrenden Gegenstand immer anschau­lich zu machen, den sie ohne eben den glücklichen Zufall, wodurch er inseine Hände gerieth, und ohne den Fleiß, womit er bearbei­tet und bewahrt wurde, in ihrem ganzen Leben vielleicht nie sehen würden. Wenn aber ein solcher Körper dem spaten Nachkommen noch zur nützlichen Belehrung dienen soll, so muß er auf eine Art anfbewahrt werden, wobei am allerwenigsten von seiner natürlichen Gestalt verlohren gehet.

Diesen Endzwek suchte man ehedem auf eiue sehr umständliche Weise zu erreichen. Selten begnügte man sich mit einfachem Wein, geist, sondern man sezte solchem einzelne oder mehrere Ingredien­zen zu, von denen man sich einen kräftigeren Schuz gegen die Mulniß des aufbewahrenden Körpers versprach. Zuweilen sät­tigte