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beinvereinigung, und vom obern Höcker an derselben, geht inwendig bald in Fleisch über, welches allmäh- lig breiter und dicker wird, zur Mitte der Länge des Schenkels wieder Schaambeinmuskel absteigt, bis es wieder unter seiner Mitte sehr abnimmt, und in eine dünne, vorncn und hinten früh anfangende Sehne sich verwandelt, die sich an die rauhe Leiste des Schenkels festsetzt. Bisweilen schickt er unterhalb eine dünne sehnige Portion abwärts, die entweder mit dem großen Bauche zum innern Gelenkknopfe gelangt, oder die sich mit dem innern dicken Muskel vereinigt.

Der kurze oder kleine Bauch (Ackluctor bre- vis AI bin. Tab. XXII. Fig. 3. 4.) kommt gleich unter dem vorigen von dem Schaambeine, und mit einer kleinen Portion auch von der Schaambeinvereinigung. Seine Gestalt, seine Enden, seine Mitte und seine Wirkung sind, wie die des langen Bauches, mit dem er auch gewöhnlich, so wie mit dem Schaam- beinmuskel und innern dicken Muskel am Schenkel­ende zusammenhängt, beschaffen; nur lauft er quee- rer, und setzt sich auch höher, indem er wohl dünner, aber nicht schmäler rsird, an die, rauhe Leiste, gleich unter dem kleinen Rollhügel fest. Bisweilen ist er der Länge nach in zwey Stücke gespalten.

Der große oder stärkste Bauch (Adducwr mag-