und in den Stand gesetzt, leichter, schneller, richtiger, und genauer zu wirken s .
§. 52.
Trifft man wohl jemals im ganz gesunden Zustande des Körpers Muskelfasern an, die mit beiden Enden an unbeweglichen Theilen so haften, daß sie sich nicht zusammenziehen können? *
Von kränklicher Steifigkeit, Verrenkung oder vom Bruche eines Knochens, wodurch die Muskeln
5) Cheyne. De Infirmorum sanitale tuenda. pag 124. UNd J. Pugh p. 37.
6 ) Was Albinus von dem Theile des Steisbeinmuskels p. 50. sagt, der zwischen dem Kreuzbein->und Sitzstücke des Hüftbeines liegt, und bey Erwachsenen unznsammen- ziehbar scheint, ist kein Einwnrf, weil er selbst vermurher, daß der Theil des Kreuzbeines vorher beweglich war; ferner kann unsere Art zu sitzen schaden. Der M. a«o- malus, den er S. 169 beschreibt, konnte vielleicht auf die Gefäße und Nerven, die auf und unter ihm lagen, wirken; so wie der vordersteTherl des M. mylohyoideus, der ebenfalls zwischen dem unbeweglichen Unterkiefer liegt, wenn erwirkt, als ein Hebeband die Zunge in die Höhe bringt." Sind beide Endrheile eines Muskels an unbewegliche Theile angewachsen, so wirkt der Muskel auf dre nachgiebigen weichen," sagt Barth. S.VHI. Aolfglaubr, daß beym M. tri angularis Storni, bey einem Theil t>er IVT. interco- stalium, beym M. plantaris und palmaris die Natur nicht ihre Absicht erreicht habe, so wie die Harn, blasenschnur des Menschen ein unnützes Analogon von der Harnblasenschnur der Thiere seye. A«ta acad. Petra- polit. 1779. p. 2. p. 215.