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§. 20 .
Der Grad der Reizbarkeit ist also in ver- schiednen Muskeln verschieden. Einige werden durch schwächere, andere erst durch stärkere Reize in Bewegung gebracht.
Unter allen Theilen hat das Herz die beweglichsten, reizbarsten oder regesten Muskelfasern, nächst diesem die Därme, dann der Magen, dann die Urin- blase, dann der Zwerchmuskel, die Zwischenribben- muskeln, der innere Brustmuskel, zuletzt die willkühr- lichen-Muskeln.
§. 21 .
Derselbe Reiz in vollkommen gleichem Grade, und auf gleiche Art angebracht, wirkt also auf verschiedene Muskeln verschieden.
Ja, derselbe Reiz, in demselben Grade angebracht, wirkt in einem und demselben Menschen zu verschiedenen Zeiten verschieden auf seine Muskeln.
Je jünger der Mensch, desto reizbarer sind seine Muskeln *.
»ent. Tottt ce qui augmente la quanrite d’oxygene, augmente en meme tems Pirritabilite Girtanner in Pt o zier s Journal de Physique. Tome 37. 1790. p. 147.
8) &ie physische Ursache davon habe ich in meiner Nervenlehre Frankfurt rzoo. $. 91. und im zweiten Kapitel mei-