kelfaftrn des Uterus nennt, ist auffallend anders be­schaffen. Offenbar sind die Fasern der Arterien, und des Uterus nicht nur blässer, sondern von weit här­terer, gleichsam spröderer Textur als alle übrigen Muskelfasern.

§. 7 - ^

Die Fäden der Muskelfasern bestehen, wie die Einwässerung zeigt, außer einer eigenen Substanz, größtentheils aus Zellstoffe, welcher sie vielleicht, das Herz ausgenommen, durch kurze Zasern zuerst anein­ander, dann zu dickem Fasern, und ferner zu größer» wirklichenBündeln oder platten Streifen zusam­menheftet.

Solche Streifen, Striemen oder Bündel sind entweder nach einerley oder nach verschiedener Rich­tung, entweder, wie beym Herzen, unmittelbar mit­einander verbunden, oder durch etwas länger fadigen Zellstoff, theils verschiedenen Häuten eingewebt, theils zu dicken Säcken verflochten, theils mit einer Scheide von einer sehnigen Haut zu einer Masse von bestimmter Form und Größe, die man eigentlich einen Muskel nennt, umzogen, und durchZollstoff, Fett oder andere zwischenliegende Theile von ähnli­chen Fleischmassen oder Muskeln abgesondert; theils sind die Bündel bey größern Muskeln in einer solchen Scheidedurch dicken Zellstoff, der mit der Scheide selbst