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den Fleischfasern in die Haut. Von ihm kommt auch dre tiefste Darmbeinarterie 8 , welche gegen den Rollhügel absteigt, in das Hüftbein mit ihren Reisern dringt, mit der Unterleibarterie ' anastomosirt, und sich in den Anfang des längsten Schenkelmuskels und in den Rand der Pfanne verbreitet, wo sie mit den obern Aesten in einen Kreis zusammenlauft, zu welchem bisweilen auch ein tieferer Zweig, der sich an den mittler» Gesäßmuskel verbreitet, stößt.
§. i8Z.
Die mittlere Mastdarmarterie 1 ist unbeständig 2 ; doch häufiger im weiblichen- Geschlechte. -- Sie kommt bald als ein eigener starker Ast aus der Beckenarterie, bald von der äussern Mastdarm- arterie, bald von der Schaamarterie, oder der Sei- tenkreuzbeinarterie, oder von dem gemeinschaftlichem Stamm der jschiadischen Arterie und äussern Mast- darmarterie, oder dicht am Ursprung der Nabelarterie ; selten entspringt sie ausser dem Becken von der jschiadischen Arterie, in welches sie zwischen dem Aufheber des Afters und Steisbeinmuskel zurück»
8) Profundissima Ileum.
9 ) Circumilexa Ileum.
l) Haemorrlioidea media. Haller. Icon. Fase. 4. Art, pelvis. N. 17, — Fase. 8. pag. 84.
9) Auch Murray vis«, z. 23. sich sie gänzlich fehlen -