Doch spaltet sich der flachere Ast bisweilen statt dieser zwep Zweige in drey bis vier.

Der tiefere Ast giebt bisweilen, ehe er sich theilt, Aestchen ans Kreuzbein, an den kleinen und grossen Gesäßmuskel, die hinter dem inner» Hüft­beinlochsmuskel mit der Hüftbeinlochsarterie anasto- mosiren lauft mit einem obern Zweig als ein Do­gen um den Ursprung des kleinsten Gesäßmuskels bis zur vorder» Ecke des Hüftbeinkamms, aus dessen Wölbung der kleinste und mittlere Gesäßmuskel und der Kamm des Hüftbeins versorgt werden, aus dessen Hohligkeit hingegen zwischen den kleinern Gesäßmus­kel und das Hüftbein gegen den großen Rollhügel Aeste bis zur Pfanne absteigen, wo sie mit Reisern des fla­cher» Astes anastomosiren, der übrigens auch nochfür die Substanz des Hüftbeins als hintere Knochenarte­rie f und für die Haut sorgt. Selten gelangt er bis zu den Zwillingsmuskeln und zum viereckigen Schenkelmuskel.

Mit dem andern Queerzweig lauft er allmählig nach unten zwischen den kleinern und mittler» Gesäß­muskel, denen er, so wie dem großen Gesäßmuskel, dem Rollhügel und der Gelenkkapsel Zweige giebt, die sich mit dem absteigenden Aste der ischiadijchen Arterie verbinden. Reiser von ihm dringen zwischen

7) Nutritia posterior,