Selten ist sie so klein, daß sie bloß zum Darm­bein- und runden Lendenmuskel, zum Schenkelner­ven , Hüftbeinlochsnerven, und ersten Kreuzbein­nerven , aber nicht in die Wirbelhöhle geht.

§. i8i.

Die Seitenkreuzbeinarterien 9 sind sehr unbeständig. Selten kommen sie von der gemein­schaftlichen Hüftarterie *. Gemeiniglich sind's zwey oder drey Aeste der Beckenarterie oder nur Zweige von ihr, wenn sie alle aus der Gesäßartcrie 2 , oder aus der Hüft- und Lendenarterie, oder aus der Mittlern Mastdarmarterie oder Gesäßarterie 3 kommen. Bis­weilen ist nur Eine vorhanden, welche die Seite des -Kreuzbeins in allen vordem Löchern hält, einen Steisbeinast der ischiadischen Arterie oder der Gesäß» arterie aufnimmt, und endlich am Steisbein vornen und hinten mit der von der andern Seite und mit der Mittlern Kreuzbeinarterie in einen Bogen zusam- rnenfließt, auch wohl an den Mastdarm einen Zweig abgiebt. Sind ihrer mehrere, so geht die obere nur an ein Loch, oder an zwey bis drey Löcher, und die u n-

9) Literae laterales.

r) Iliaca communis.

s) Iliaca posterior.

I) Walter, pag. 8l>