bung des Darmcanals mit den hintern Stämmchm anastomosirt. Auf der innersten Haut bilden sie zuletzt nebst den Venen ein so dichtes Netz von Blutgefäßen, daß diese Haut fast aus nichts , als aus Gefäßen , zu bestehen scheint 7 • — Ein solches Stamm- chen pflegt überall in dem Anfang einer Falte sicher aufgenommen zu werden. Auch sind die Stämmchen am Anfänge des dünnen Darmes dicker als gegen das Ende.
Zwischen den Blättern der Gekröse gehen überall feine Aestchen sowohl aus dem Stamme, als aus den Zweigen der obern Gekrösarterie rheils an die Saug-- aderdrüfen im Gekröse, theils an die Haut der Blut-» gefäße, an die Saugadern und Nerven.
Aus den ansehnlichen Bogen, die von der Mittlern Dickdarmarterie mit der rechten und linken gleichnahmigen gebildet werden, kommen die Arterien für das rechte Stück, für das Queerstück lind für einen Theil des linken Stücks des dicken Darms, und für das große Netz,
7) Lern. Siegfr. Albini Dissertatio de Artems et Veriis Intestinorum Hominis. Adiecta Icon. coJoribus distincia. Leidae 1736. — Ebend. sehr viel schöner in Annorationibns academicis Lib. 3. Tab. I U 2 . J.JL Lieberkühn de Fabrica et Actione villorum inte-, stinorum tenuium Hominis. Lugd. Bat. 1745. Das
Original hat wunderschöne von dem unvergleichlichen kycntet gestochene Kupfer.