— IY2 —
verbreitet sich, indem er unter dem Augenbraunrunzler und Augenliedschließer aufwärts lauft, in diese Muskeln, und mündet mit dem tiefen Aste der Schläfearterie lind mit dem Bogen über den Augen- braunen von der Augenarterie 6 zusammen.
Darauf gehr der Stamm der Augenarterie gewöhnlich über, selten unter dem Sehnerven nach innen, an der äussern Seite des obern schrägen Augenmuskels, welchem er, so wie dem innern geraden ^Augenmuskel, Zweige giebt — erzeugt die vordere Riechbeinarterie 7 , die gueer über den obern schiefen Augenmuskel hinter die Rolle geht, durch einen eigenen Canal theils zur Sichel der festen Hirnhaut aufsteigt, theils zur Seite des Riechbeinkamms in die feste Hirnhaut geht, und mit Aesten, die durch die obere Augenhöhlspalte kommen, anastomosirt, theils in die vordem yUechbemzellen und die Stirnhöhlen, in die Nasenscheidewand und die obere Decke der Nasenhöhle durch die Riechbeinlöcher dringt, und mit Aesten der innern Kieferarterie anastomosirt.
Drauf einen Ast zum Thranensack, und die gemeinschaftliche Augenliedarterie 8 oder die
obere
6) Arcus superciliaris.
7) Etlimoi^ea anterior.
8) Palpebralis inferior.