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verbreitet sich, indem er unter dem Augenbraunrunz­ler und Augenliedschließer aufwärts lauft, in diese Muskeln, und mündet mit dem tiefen Aste der Schläfearterie lind mit dem Bogen über den Augen- braunen von der Augenarterie 6 zusammen.

Darauf gehr der Stamm der Augenarterie ge­wöhnlich über, selten unter dem Sehnerven nach in­nen, an der äussern Seite des obern schrägen Augen­muskels, welchem er, so wie dem innern geraden ^Augenmuskel, Zweige giebt erzeugt die vordere Riechbeinarterie 7 , die gueer über den obern schiefen Augenmuskel hinter die Rolle geht, durch einen eigenen Canal theils zur Sichel der festen Hirn­haut aufsteigt, theils zur Seite des Riechbeinkamms in die feste Hirnhaut geht, und mit Aesten, die durch die obere Augenhöhlspalte kommen, anastomosirt, theils in die vordem yUechbemzellen und die Stirn­höhlen, in die Nasenscheidewand und die obere Decke der Nasenhöhle durch die Riechbeinlöcher dringt, und mit Aesten der innern Kieferarterie anastomosirt.

Drauf einen Ast zum Thranensack, und die ge­meinschaftliche Augenliedarterie 8 oder die

obere

6) Arcus superciliaris.

7) Etlimoi^ea anterior.

8) Palpebralis inferior.