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§. 117.

Die innere Kopfarterie oder Hirncaro­tis 3 geht als der schwächere Stamm von der ge­meinschaftlichen Kopfarterie ab, so daß die äussere KopfarLerie als die Fortsetzung des Stammes angesehen werden kann; steigt geschlängelt, und gewöhnlich ohne Aeste, oder nur sehr "selten die Hinterhauptsar­terie oder die Cchlundkopfarterie erzeugend 4 hinter den Aeften der äußern Kopfarterie und hinter dem Griffel zu ihrem Canal in der Pyramide des Schlafe­beins hinauf; ist unterwegs mit Faden vom ersten Halsknoten des sympathischen Nervens umschlungen, auch wohl ein wenig weiter, als im Knochencanale selbst. Im Canale ist sie wieder stark gebogen, zuerst aufwärts und etwas vorwärts, draufqueer vorwärts, dann wieder aufwärts und vorwärts. Das heftig aus dem Herzen in die Höhe getriebene Blut stößt also auf den Knochen, und verliert in selbigem einen Theil seiner Kraft. Den Canal scheint die feste Hirn­haut auszukleiden, wenigstens hängt seine Beinhaut mit ihr unzertrennlich zusammen.

Im Knochencanale erzeugt sie ein Aestchen, wel-

3) Carotis interna sive cerebralis. Einen Füll wo die

Hirncarotis einer Seite fehlte, siehe in Tode Bibl. io Band. S. 401.

4) Mayer. S. beschreibt einen kleinen Ast, der ausser der Hirnschaalenhöhle, in die Ohrtrompete, dieGaumen- muskeln und den obersten Theil des Rachens gehr.