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die Haut des Hasses und einer nicht seltenen Kehlkopfarterie ^, die obere Schilddrüsenarterie.
§. 107.
Diese obere Schilddrüsenarterie 3 , gewöhnlich der erste Zweig der äußern Kopfarterie, ist bisweilen so groß, als die innere Kopfarterie, ja bisweilen so stark, als die übrige äußere Kopfarterie; aber dann ist die Untere sehr viel kleiner 4 ; bisweilen ist sie auf einer Seite sehr klein, da die andere in beide Lappen der Schilddrüse sich vertheilt; geht bisweilen so nahe bey der Theilung ab, daß die gemeinschaftliche Kopfarterie in drey Aeste sich zu spalten scheint; bisweilen erzeugt sie gleich einen Ast an den Schlundkopf und die Zungenarterie, oder giebt gleich bey ihrem Ursprünge einen Ast zum Kopfnicker; steigt sehr geschlängelt zur Schilddrüse hinab;
schickt einen oberflächigen Ast über dem Zungenbeine ab, der bisweilenZweige an den Schild- und Zungenbeinmuskel giebt, mit dem von der andern Seite zusammenlauft, und sich in die Membrane zwischen dem Schildknorpel und den Zungenbeinen in den breiten Halsmuskel, und in die Haut bis zum Kinn herauf verbreitet. — Fehlt bisweilen;
2) Laryngea.
g) Arteria thyreoidea oder laryngea ober gutturalis Superior. Haller. Iconum Fase. 2. F.F.
4) Fase. 7. pag. 10. de Corp. hum. Fabr. Tom. 7, p. 274.