des Bluts ab, z. B. in den Füßen, die dcßhalb we» Niger warm zu seyn, auch am frühestenden aufhören­den Einfluß des Blutes in Sterbenden? durch den Verlust der Wärme zu verrathen pflegen. Daher verfrieren die Zehen, so wie auch die Füße, am leich­testen. Je größer ein Mensch ist, desto langsamer der Puls. Je feiner die Arterie, desto lang­samer erfolgt unter übrigens gleichen Umstanden die Blutung aus ihr; weil die Bluttheilchen die Wände der Arterien in mehreren Punkten berühren. Je ge­krümmter oder geschlängelter eine Arterie ist, desto langsamer lauft in ihr das Blut, weil es durch das öftere Andrücken und Anprellen an die Wände auch mehr von seiner Kraft verliert. Auch sollen die kleinen Faltchen den Blutlauf ein wenig Verlangsa­mern. Ja die Arterien selbst scheinen so fein, daß die Blutkügelchen, um durchzukommen, oval werden müssen,

4) Weil die Arterienstämme kegelartig abnehmen, folglich mit dem Engerwerden dem Blute mehrern Widerstand leisten.

5) Weil die Aeste unterWinkeln abgehen, welche desto mehr den Lauf des Blutes aufhalten, je weni­ger spitz, oder je stumpfer sie sind.

6) Weil die Stämme und Aeste von manchen Arterien sich sehr schlängeln, folglich allemal ein