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größer sind doch sieht man an ihnen in Erwachsenett einen schwieligen Bogen, welcher sich unter dem freyenl Rande vom Knötchen zu dem Häkchen so erstreckt, daß dieser Rand an jeder Klappe ein Ansehen hat, als wenn er aus zweyen nebeneinander liegenden mond­förmigen Stücken bestünde.

Auch sind die Vorragungen am äußern Umfange der Aorte, welche durch diese Klappen begränzt werden, stärker als an der Lungenarterie.

Sie verrichten denselben Dienst, den die Klappen der Lungenarterie haben. Doch scheint das zurückströ­mende Blut zum Theile in die Kranzarterien einen Aus­weg zu finden, folglich weniger auf die Klappen zu drücken.

Muskelfasern des Herzens im Allgememen-

§. 2Y.

Die äußeren Muskelfasern der Herzkammern sind bey fetten Personen wegen des Fettes, bey magern wegen der mühsam abzulösenden äußern Haut schwer zu erkennen. Die Mittlern und innern Fasern sind leichter zu erkennen, nur stört man durch Einschnei­den die Richtung der Fasern.

Die älißern Fasern desHerzenö bilden entwe-

!

5 ) Sehr selten sind nur zwey halbmondförmige Klappen» J. Hunter on the Blood. London. 1794. p. 159.