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Hohlvenensacke in den Lungenvenensack hinüberläßt, hingegen wenn umgekehrt aus dem Lungenvenensack etwas in den Hohlvenensack hinüber wollte, sich vorlegt , und die Oeffnung so vollkommen verschließt, daß auch nicht das mindeste zurück kann.
Bisweilen hingegen ist inErwachsenen diese Haut der Grube oder Klappe so kurz, daß das Loch durch sie nie geschloffen werden kann, sondern offen bleibt; aber auch selbst dann sieht man die Vertiefung von der Hohlvenenseite her so beschaffen, daß sie wegen der hinter dem Bogen vorgespannten Haut deutlich dm Gang aus dem Hohlvenensack in den Lungenvenensack, nicht umgekehrt aus dem Lungenvenensack in den Hohlvenensack verräth.
Diese Klappe selbst aber hat ein mondförmiges Ansehen, so daß ihre nach oben gerichteten Hörner sich mit den Hörnern des Bogens (Isthmus) kreuzen, folglich die Mündung linsenahnlich machen.
Bisweilen ist die Haut dieser Klappe, die dem Hohlvenensacke gehört, unterwärts netzförmig, oder gleichsam doppelt; selten ist ein solches Netz oberhalb vorhanden.
Bey Kindern im Mutterleibe ist dieses Loch allemal offen, folglich der Ring, die Klappe, und die Mündung am größten.
S. Gefäßlehre.
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