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dewand beider V^nensäcke, am rechten Aste der Lungenarterie, an der Aorte unter dem Ursprünge ihrer großen Teste, so daß er als ein cylindrischer Fortsatz die Aorte und die an ihr liegende Lungenarterie umfaßt , und immer zwischen zwey benachbarten Theilen als eine Scheidewand erscheint. Allein von der Aorte umfaßt er nurdrey Viertel, weil das vierte gegen d'e Lungermrterie gewendete Viertel mit der Lungenarterie durch Zellstoff zusammenhängt. Auf gleiche Art um- giebter, als ein förmlicher Ring, die obere Hohlvene, so daß zwischen dieser Vene und der Aorte der vordere Theil seiner Höhle mit dem hintern Theile in Verbindung steht. Ein gleicher Ring umgiebk die untere Hohlvene. Folglich hat der Herzbeutel gewissermassen sechs bis acht Löcher : i ) für die obere Hohtvene, 2) für die untere Hohlvene, Z) für die mit der Lungenarterie zusammengeheftete Aorte, 4) für die rechte Lungenarterie, 5) und 6) ein oder zwey Löcher für die rechten Lungenvenen, 7) und 8) ein oder zwey Löcher für die linken Lungenvenen. Indem er aber diese Gefäße gegen das Herz hin bekleidet, dient er ihnen als äußere Haut oder Scheide 5 .
Bläßt man daher den Herzbeutel auf, so stellen
5) iAus dieser Beschreibung erhellt, daß der Herzbeutel oberhalb eine ganz andere Gestalt als das Herz haben muß.