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melt ihre Würzelchen, die sich theils untereinander, theils mit den Denen des Sternkranzes vereinigen, am vordem Ende der Markhaut und von der innern Flache der ganzen Markhaut, anfangs in drey oder vier Aestchen, welche endlich in ein Stämmchen sich vereinigen; dringt mitten durch die Siebplatte der festen Augenhaut; legt sich drauf an die Centralar-r rerie; dringt ferner schräg mit ihr 'durch den Sehnerven, von innen nach aussen und von vornen nach hinten; nimmt einige Zweige von der Beinhaut und vom Fette der Augenhöhle auf, und begiebt sich gewöhnlich zwischen dem innern und aussern geraden Augenmuskel in den zelligen Blutleiter, bisweilen in die Hirnaugenvene.
Die Venen der Lichtlochsmembran im unreifen Kinde gehen in die Venen der Blendung über, und mit diesen sodann weiter.
Die Venen der Ader haut kommen von der hintern Fläche der Linsenkapsel, vermuthlich auch wohl vom Glaskörper selbst, ferner von den Fältchen des Sternkranzes, vereinigen sich häufig untereinander netzförmig, laufen alsdann mit ihren Stämmchen einigermaßen parallel fort, verbinden sich theils mit den Venen der Markhaut an ihrem vordem Rande, theils mit den wirbelförmigen Venen 4 , nehmen 4) Diese wirbelförmigen Venen siehe auf der Tabula