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her Schleimhaut umgeben worden sind 7 , sich schräg' iy die zwischen den Blättern der festen Hirnhaut befindlichen Canäle oder Blu t leiter 9 (Sinus) endigen, bis diese wieder mit dem Austritt aus dem Schedel in wahre Venen übergehen.

Zwischen der Verdoppelung des innern Blatts der festen Hirnhaut nämlich, welches den Sichelfort­satz bildet, zeigt sich am obern und untern Rande desselben der obere und untere Sichelhlut- leiter.

Der obere Sichelblutleiter 1 ist dreyeckig, nach oben zu convex, nach unten zu spitz 2 , nimmt seinen Anfang vor dem Kamme des Niechbeins, wy

7) Dann De FontinuationihusMembranarum in San» diforr's Thesaur. Tom. ii. auf der Tafel.

r) Diese schräge Einfügung widersetzt sich in etwas, doch nicht völlig, dem Rückströmen des Bluts; und da die meisten Hirnvenen sich in einer dem Lauf des Bluts in den Blutleitern entgegengesetzten Richtung im selbige öffnen, so hält dies den Blutlauf etwas auf.

-) Diese Blutleiter find am besten von Vicq dAzyr Planche XXXV.' abgebildet worden, zu denen sich die vollständigste Litteratur in Hallers iconum anatomi- carum Fasciculus primus findet.

st) Sinus Falciformis Superior , oder auch *51nus Longi- tudinalis maior, oder Sinus Triangularis.

4 ) .San tor in i Tab. posthum. III. a. VicqcPAzyr. Planche XXVI. 7. Planche Z2. sehr schön ausgeschnitten, Planche XXXIII. dritte Figur. Planche XXXIV-