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eher die ganze Iris vom Ciliarrand abgerissen haben, so fest und zähe war die Staarhaut. Ich liess das Auge daher von nun an unberührt, weil das linke trotz einer bedeutenden Amblyopie, doch noch zu den gewöhnlichen Geschäften hinreichte; allein als auf diesem nun auch ziemlich schnell ein gewöhnlich er Capsellinsenstaar sich bildete, beschloss ich vor dem gänzlichen Erblinden, auf diesem rechten Auge, wenn auch durch eine gewagtere Operation, den Staar zu entfernen.
Ich hatte die Geduld und Ruhe der Patientin und ihre geringe Neigung zur Entzündung des Auges ohnehin schon hinlänglich erprobt. Ich führte daher, unter Assistenz meines Freundes Doctor Pfefferkorn, ein sehr scharf schneidendes, trefflich von Savigni gearbeitetes Messerchen das Iris Scalpel von Adams, welches ich von ihm selbst zum Geschenck erhalten hatte, durch die Sclerotica ein, stach am Pupillarrand zwischen der Verwachsung der Iris und Capsel durch und trennte diese Verbindueg nach aussen, innen und unten so, dass sieh die häutige Capsel wie ein Deckel von der Pupille nach oben aufheben liess. Allein oben wollte sie sich durchaus nicht fassen