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leichte Rothe, die ah er ohne besonderen Schmerz oder Lichtscheue blieb; Patient liess das Auge nicht einmal geschlossen, und klagte nie über dasselbe, beständig nur über die übrigen, bloss palliativ zu erleichternden Umstände. Ich fand i daher auch keine Indication zu irgend einer be- sonderu Behandlung des operirten Auges, welches nach ein paar Wochen ganz gut aussah; die Pu­pille erschien rund und völlig rein, bis auf einige nur schwer zu erkennende grauliche Fädchen; doch war das Gesicht noch ziemlich schwach, er unterschied nur stark beleuchtete grossere Gegen­stände.

Nach einigen Monaten hatte es sich so weit gebessert, dass er die Gegenstände im Zimmer und Menschen auf der Strasse ganz gut ohne Brille erkannte; genaue Versuche Hessen sich indessen, wegen äusserster Stumpfheit des Patienten, nicht wohl anstellen; er starb etwa dreizehn Monate nach der Operation an vollkommenem Marasmus, und 36 Stunden nach dem Tode untersuchte ich das Auge.

Aul der Hornhaut zeigte sich ein breiter Arcus senilis; die Einstichsststelle erschien wie