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rischen geraden Nadel den Capsellinsenstaar des zuerst erblindeten rechten Auges l ), den 27 sten Juli 1821, in Gegenwart meines geliebten, mir ewig unvergesslichen Schwiegervaters, des seeligen Ge­heimeraths Wenzel. Die, wie ich erwartet hatte, besonders harte Staarlinse wich der Nadel leicht und wurde sammt dem mittleren Theile der schwach getrübten Capsel, welcher sich mit lostrennte, in den Boden des Auges versenkt. Die Pupille war grösstentlieils rein, und Patient sah ziemlich gut; doch versprach ich mir wenig Erfolg. Schon die Operation war durch den stark vorwärts gekrümmten, ganz steifen Nacken und die IJnbehülflichkeit des Kranken bedeutend er­schwert worden; überdem stellte sich ein hefti­ger, mit Würgen verbundener chronischer Husten, der schon längst jedem Mittel widerstanden, bei dem Essen regelmässig ein; eine alte, mit Sar- cocele verbundene Hernia und einen kürzlich erst entstandenen schmerzhaften Prolapsus ex ano nicht zu rechnen.

Dem ungeachtet erfolgten gar keine bedeu­tenden Zufälle am Auge; es entstand nur eine

*) Tab. I. Fig. 2-