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Auffallend war eine gewisse zitternde Bewe­gung der Iris; bei dem Hin- und Herblicken des Auges schwankte sie nämlich von vornen nach hinten; dieses sali man besonders deutlich an der untern Hälfte derselben, jedoch nicht im minde­sten am rechten Auge, welches bis zum Tode vollkommen gesund blieb.

Acht und ein halbes Jahr nach der Opera­tion starb der Mann an allgemeiner Wassersucht.

Ich untersuchte das linke Auge den 7 ten Juli 1822, kaum 24 Stunden nach dem Tode. Zuerst betrachtete ich es im Profil unter Wasser, einem einfachen Mittel, um die Refraction der Cornea aufzuheben und dadurch die wahre Lage der Iris im ungeöffneten Auge zu sehen.

Auf diese Art erkannte ich deutlich, dass die Iris nicht, wie in einem gesunden Auge unter W asser betrachtet, vollkommen plan ausgespannt, sondern merklich trichterförmig nach hinten ver­tieft erschien. Die Narbe des Einstichs der Staar- nadel war eine und eine halbe Linie von der Cornea entfernt, schwer zu erkennen ; sie er­schien von aussen als ein dunkleres Fleckchen,