über die geheilte Verletzung eines fossilen Hyänen-Schedels.

wesene und geheilte Menschen - und Thierknochen in der jetzigen Welt haben, hat auch unser Hyänen - Schedel aus der Vor weit.

1. Die Substanz dieses Schedels hat durchaus, sowohl an den unverletzten Stellen, als an der verletzten Stelle ein gesundes Ansehen.

9. Die zuverlässig scharf gewessenen Ränder der getrennt gewesenen, zumTheil stark verschobenen Stücke des be­schädigten Kammes sind abgerundet und geglättet.

3. Diese getrennt gewesenen Stücke des Kammes sind mit­

tels einer, der übrigen Substanz des Schedels vollkom­men homogenen Masse, oder Callus, so genau wieder vereinigt, dass sie gleichsam zusammengeschmolzen, oder zusammengeflossen scheinen, ohne bestimmte Spuren ihrer ehemaligen Trennungs-Ränder übrig zu lassen.

4. Diese vereinigende, Callus genannte, Masse erscheint in

möglichst geringer Menge, so dass hin und wieder merkliche Lücken und Löcher übrig blieben, z. B. rechts Tab. II. b . g. und links Tab. I. g, h. n .

I 25.

Diese vollkommen solide und feste Vernarbung lässt ver- muthen, dass die Verletzung und Heilung, als das Thier noch jung war, geschehen seyn möchte. Wenigstens scheint es dieselbe noch lange überlebt zu haben.

§. 26 .

Sonach liefert dieser vorweltliche Hyänen - Schedel au­genscheinlich den unwiderleglichsten Beweis:

D ass in der Vor weit die Heilung gebrochener Knochen der Säugethiere auf die gleiche Weise, wie in der jetzigen Welt, erfolgte.