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über die geheilte Verletzung eines fossilen Hyänen - Schedels.
Diese, eine vermeintliche Wucherung des Callus betreffende Bemerkung ist keineswegs eine eitle Griibeley oder Spitzfindigkeit, sondern für die Lehre vom Verbände und der übrigen Behandlung der Knochenbrüche von wesentlichem Nutzen. Sie zeigt nämlich aufs deutlichste, wie nachtheilig, ja zweckwidrig es seyn müsste, einen Leidenden mit übermässig festem Verbände, bloss in der Absicht zu martern, um ein eingebildetes Uebermaass, die sogenannte Wucherung des Callus, dadurch, wenn auch nicht gänzlich abzuhalten, doch wenigstens in Schranken zu halten.
Mit besonderem Vergnügen kann ich auch hinsichtlich der, lediglich der Natur überlassen gewesenen Heilung des gewaltigen Knochenbruchs unserer Hyäne, den wahren Ausspruch van Heekeren’s ? 6 ) wiederholen:
Natura,, sibi relictacallum nec luxuriarc> nec deßcere facit.
Desgleichen, die höchst wichtige, aus vieler Beobachtung und Erfahrung in den grossen Spitälern zu Leiden während der letzten Kriege, abstrahirte Bemerkung der Herren Brug- mans und van Hoorn 7?) ? nämlich, dass fester Verband, durch den man die Wucherung des Callus abzuhalten oder
morbosorum , I —• IV. und unvergleichlich schön Tab. XV. Desgleichen San- difort Museum anat. 4 cad. Lugduno-Batavae. Tab. XIX. XX.
Am Unterkiefer, Bonn Tab. VIII. Fig. 3 und 4.
An Beckenknochen, Sandifort. Tab. LXIII, Desgleichen Creve, von den Krankheiten des Beckens. Berlin 1795. Tab. I —- VII. meist nach Stücken aus meiner Sammlung und unter meiner Leitung von dem berühmten Prof. Koeck meisterhaft gezeichnet.
76) In der angef. Diss.de Osleogenesi praeternaturalis pag. 68. N. 4.
77) Diss. de iis, quae in partibus membrij praesertim osseis, amputatiötie vulneratis notanda sunt. L. B. i8o3. pag. 68.