über die geheilte Verletzung eines fossilen Iljänen- Schedeis.
Indem solchergestalt der Unterkiefer, als der minder kräftige Theil des Gebisses, die linke Seite des Kammes, der Oberkiefer dagegen, als der kräftigere Theil, die rechte Seite des Kammes fasste, lässt sich nun auch das Ausweichen det* abgebissenen Stücke des Kammes von der rechten Seite gegen die linke Seite hin erklären.
Wenigstens schien die Anlegung des Gebisses der grossen Hyaena crocuta aus Erlangen an dem zerbissenen Kamme unserer Hyäne, auf die beschriebene Art, das Gesagte durch ein gewisses Zusammenpassen anschaulich zu machen.
Auf solche Weise ward der, bis auf seinen tiefsten Ursprung Tab. I und II. von dem Gebisse einer andern Hyäne zangenartig ergriffene Kamm, über die Hälfte seiner Länge nach, nicht nur abgezwickt, sondern auch in verschiedene, grössere und kleinere Bruchstücke zersprengt und zertrümmert.
Die Anzahl und Gestalt der Bruchstücke, die sich wohl über 12 beliefen, lassen sich nicht mit Bestimmtheit mehr an geben, weil sie m ittelst des Callus zu einer gemeinschaftlichen Masse vereinigt und verschmolzen erscheinen.
Die aufgesägte Hirnschale beweist, durch das auf der Oberfläche entzündet gewesener Knochen gewöhnlich übrig- bleibende, eigene, unebene, poröse, gefurchte, gleichsam schaumige oder schwammige Ansehen, das derjenige Theil der Wände der Hirnschalenhöle, welcher mit seinem Umfange dem Umfange der* äusseren Verletzung des Kammes entspricht, offenbar eine krankhafte Veränderung erlitten hatte.
Dieser oberste Theil nämlich der Wände der Hirnschalenhöle, welcher die Decke (lacunar) des Gewölbes der Hirnschalenhöle ausmacht, ist eben durch jenes besondere, eine entzündet gewesene Beschaffenheit des Knochens verrathende Ansehen, yon dem übrigen mittleren und unteren Theile oder
4