über die geheilte Verletzung eines fossilen Hyänen-Schedels. 21
Ocker ähnlich, und täuschend von Es per 58 ) versinnlicht worden.
Die Consistenz dieser Substanz ist noch ziemlich fest geblieben, besonders an denjenigen Stellen, wo sie entweder ein Ueberzug von Kalksinter deckte, oder wo die eigene Beschaffenheit des Gebildes selbst sie vor den Einwirkungen der Luft und dem davon abhängigen Verwittern schützte. Sogar die, feinem Papier gleichenden Knochenblättchen, aus welchen die Zellen in den Stirnhölen bestehen, sind dadurch vollkommen gut erhalten, zwar etwas wasserlechzend, doch sonst wenig von frisch skeletirten verschieden. Auch die übrige auswendige Oberfläche des Schedels zeigt nur feine Risse, Sprünge und Spalten.
Man kann daher auch diesen Schedel nur für fossil, nicht für versteint oder petrificirt erklären.
§• 13 ..
Durch ein gänzliches Untertauchen in warmem, starkem Leimwasser, nicht durch blosses Bestreichen mit Leim, welcher von der Oberfläche bei’m Trocknen Stückchen losreisst, pflege ich solche fossile Knochen vor fernerer Verwitterung in der Zukunft zu bewahren.
Fossile oder auch sonst verwitternde Knochen gewinnen dadurch so sehr an Festigkeit, dass selbst der, frischen gesunden trockenen Knochen eigene matte Glanz wieder erscheint. Ich suchte ihnen dadurch den thieri sehen Leim zu ersetzen, dessen mehr oder minderer Verlust eben ihre mehr oder mindere Brüchigkeit und Sprödigkeit verursachte.
Ein Ueberstreichen solcher Knochen mit harzigen Firnissen habe ich daher zu diesem Zwecke nie so dienlich ge-
58) In dem oben zum §. 5. angeführten Werke.