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S. T. V. SOEMMERRING,

In Frankreich zu Fouvent - le - Prieure im Departement de la Haute-Sadne nach Cu vier 25 ); zu Paris im Montmartre nach Desmarcst 26 ).

In Italien, im Arnothal nach Pentland 2 ?).

In England zu Kirkdale, zu Rughby und zu Oreston bei Plymouth nach Buckland 28 ).

Auch kann ich Bucklands Bemerkung 2 9) bestätigen; dass nämlich die fossilen Knochen aus Holen nie minerali- sirt, sondern in solchem Zustande Vorkommen, als Gräbern oder Beinhäusern entnommene Knochen haben.

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Abbildungen fossiler Heste von Hyänen.

$. 4 .

Im Jahre 1737 liess Kundmann 3o ) den fossilen Rest einer Hyäne, nämlich ein Bruchstück der rechten Hälfte des Unterkiefers mit dem letzten grossen Backzahne, in natür­licher Grosse unverkennbar deutlich abbilden, hielt es aber für kalbsähnlich. Ob dieses Stück sich unter den Sachen, welche die Akademie der Wissenschaften zu München aus der Kundmannschen Verlassenschaft gekauft hatte 3l ), befun­den haben möchte, ist mir nicht bekannt.

25 . Am ang. Ort.

26) Mamnialogie. ire, Partie. Paris 1820. pag. 216. On a trouve tout recemment dans une carriere de Montmartre un fragment de machoire garni de dents, qui a beaucoup d J analogie avec une machoire dhyene.

27) Bei Cu vier am ang. Ort. pag. 4 ° 5 .

28) Sowohl in seiner Abhandlung in den Philosophical Transactions for 1822, als in seinem angeführten Werke, Reliquiae diluvianae. London. 1825.

29) Ebendaselbst S. 9.

3 0) In dem angeführten Werke Rariora naturae et artis. Tab, II. fig. 2.

3 1) Denkschriften der K. Akademie d. W. zu München. Bd. 7. S. 22. jj. 7.