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über die geheilte Verletzung eines fossilen Hycienen- Schedels.
Herr von Walther gedenkt ebenfalls dieses Hy an ensche- dels in seiner meisterhaften Abhandlung über das Alterthum der Knochenkrankheiten 5 ).
§■ 2 .
Nächst der Ausmittelung der wahrscheinlichsten Ursache einer so höchst auffallenden Verletzung bezwecke ich hauptsächlich eine genaue anschauliche Erörterung der Art, auf welche Verletzungen der Knochen vorweltlicher Säugthiere heilten.
Da ich sehr früh Knochenkrankheiten, theils aus Neigung, theils aus Pflichtgefühl gegen daran Leidende, ganz besonders studirt 6 7 ), die Resultate meiner Wahrnehmungen aphoristisch in möglichster Kürze in meinem Ilandhuch der Knochenlehre aufgestellt 7 ), und solche vorzüglich yon dem unvergesslichen grossen Lehrer zu Leyden, Br u gm ans, und seinen würdigen Schülern P. J. van Maanen 8 9 ), I. van Heekeren 9 ) und P. G. van Hoorn I0 ) gewürdiget gesehen hatte, so war auch mein Vergnügen um so grösser, als ich gleich auf den ersten Anblick dieses mir im Jahr 1807 aus Müggendorf zugekommenen Hyänenschedels die Richtigkeit jener Wahrneh-
5 ) In seinem mit H. Graefe herausgegebenem Journale für Chirurgie, im achten
Bande. 1825. Seite 6.
6) Progr. de cognitionis subtilioris systematis lymphatici in medicina usu. Cassellis.
!779- 4.
7) Frankfurt. 1794 und 1800.
8) Diss. de absorptione solidorum. Leidae. 1791.
9) Diss. de Osteogenesi praeternaturali. c. tab. Lugd. Batav, 1797* deutsch übersetzt,
im ersten Stücke der vermischten Beiträge zur Beförderung der Renntniss und Behandlung der Knochenkrankheiten. Breslau i 8 o 5 .
10) Diss. de iis } quae in partibus membri amputatione vulneratis notanda sunt. Lugd. Bat. i 8 o 3 . cum tabulis.